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Über uns

„Wir setzen auf Langlebigkeit und Liebe zum Detail“

Catharina Gräfin von Lehndorff

Gräfin von Lehndorff wurde 1968 gegründet und ist eine wahrhaft Hamburger Marke. Denn hier begann alles: In einer kleinen Manufaktur in der Hansestadt designte Catharina Gräfin von Lehndorff ihre einzigartigen Gürtel aus hochwertigen Ledern, vielseitigen Schließen und Applikationen. Mit Kreativität, Disziplin und Geradlinigkeit erreichte sie im Laufe der Jahre aus wenigen Gürtelunikaten ihr gleichnamiges Modelabel.

Die Manufaktur ist bis heute stark durch ihr Handwerk als Goldschmiedin geprägt. Die Faszination für große Stücke, am liebsten aus untypischen Materialien faszinierte die in München und Berlin ausgebildete Schmiede-Meisterin. Seit mehr als fünf Jahrzehnten haben die Gräfin von Lehndorff Unikate einen festen Platz an Spitze der Luxuslederwaren – mit einer fairen Verarbeitung, kompromissloser Handwerkskunst und herausragender Qualität.

Am Set mit ihrer Schwester Veruschka

Catharina Gräfin von Lehndorff absolvierte gerade ihre Ausbildung zur Goldschmiedin als ihre ältere Schwester Vera ihre Karriere als international gefragtes Model Veruschka startete. Catharina reiste mit ihrer Schwester um die Welt zu Fotoshootings für die „Vogue“ oder „Harper’s Bazaar“. Hierfür kreierte sie künstlerischen Modeschmuck aus Papier und anderen ungewöhnlichen Materialien.

Während der Shootings in Afrika und Brasilien entbrannte ihr Interesse für die Symbolik der Naturvölker. Unermüdlich hielt die Gräfin ihre Impressionen in Skizzenblöcken fest. Ihre Entwürfe sind meistens komplett aus Metall, viele Platten aneinandergesteckt, verziert mit Ornamenten oder Tiergestalten. Ihre große Schwester Veruschka, die zur Fashion-Ikone der 1970er-Jahre wurde und der der Jetset zu Füßen lag, trug bei vielen ihrer Auftritte die Kreationen der Schwester.

Der kleine Laden an der Milchstraße

Ihre ersten Unikate brachte die Gräfin noch persönlich in kleine Boutiquen nach Sylt. Aber schon bald war eine andere junge Hamburger Designerin, Jil Sander, die einen Laden in der Milchstraße eröffnete, ganz angetan von den Arbeiten, die sie hier verkaufte. Das Geschäft lief bald auf Hochtouren. Aus den handgefertigten Prototypen wurden in Florenz die Gürtelschließen als auch Applikationen in größeren Mengen angefertigt. In der Hamburger Werkstatt werden die Einzelteile bis heute zu Gürteln zusammengesetzt.

Gürtel im Blick einer visionären Künstlerin

In den 70er Jahre waren Gürtel nur wenig fokussiert in der Modewelt. Das änderte sich mit den Arbeiten von Catharina Gräfin von Lehndorff. Sie revolutionierte das bei Damen und Herren meist unterschätzte Accessoire und inspirierte mit ihren Unikaten die Modewelt.

Auch heute noch werden die Lederriemen und Schließen in ausgewählten Manufakturen in Italien produziert. Beim Leder liegt heute der Fokus auf Rindsleder, geprägt mit unterschiedlichen Mustern. Die Schließen zeichnen sich aus durch hochwertige Edelmetalle – alle versehen mit den Initialen CL. Zusammen sind Leder und Schließe immer Unikate mit eingefassten Gürtelspitzen in Silber, Schließen in Form von Indianerköpfen, Schlangen oder Flügeln.

Die Erfindung des einzigartigen Wendegürtels

Die Wendegürtel von Gräfin von Lehndorff sind ein absoluter Klassiker. Mit den abnehmbaren Schließen lässt sich der Gürtel beidseitig tragen und ist somit variabel kombinierbar. Dank der zwei unterschiedlichen Farben auf Vorder- und Rückseite ermöglicht dieser Bestseller endlose, kreative Möglichkeiten beim Tragen.


Klassische Gürtel

Einseitige Modelle gibt es schlicht und mit den bekannten Applikationen. Dank Nieten, Indianer-Köpfen, Sternen, Bullen und diversen Kombinationen werden diese zu individuellen Unikaten. Das meistverkaufte Modell ist der Gürtel mit den Panther-Applikationen. Er schmückte schon die Hüften von Gunter Sachs, Udo Jürgens und Marlon Brando.



Koppelgürtel

Ein Gürtel mit einem sogenannten Koppelschloss hat auch eine aus Metall gefertigte Schließe, die man vorne trägt. Gräfin von Lehndorff hat diverse Koppelgürtel im Portfolio. Beidseitig tragbar und dank geschickt platziertem Gurtschieber zum Tragen um die Taille oder auf der Hüfte variabel einstellbar.

Seit 1968 wurden mehr als 1.000 Entwürfe erstellt, die alle in Italien lagern und jederzeit wieder aufgelegt werden könnten. Bis heute wird jede neue Kreation von der Gräfin selbst beschrieben, skizziert und katalogisiert.


Ein Familienunternehmen

2015 steigt der Sohn der Gräfin, Christopher, in das Unternehmen ein. Der ausgebildete Architekt kümmerte sich zunächst um den Vertrieb und neue Lieferanten. Seit 2020 gibt es den Online Shop des Labels.


Die Tochter des Widerstandskämpfers Heinrich Graf von Lehndorff

Die Geschichte der Catharina Gräfin von Lehndorff ist stark mit dem gescheiterten Attentat von Graf Stauffenberg verbunden. Am 21. Juli 1944 wurde Catharinas Vater, Heinrich Graf von Lehndorff, auf dem Familiensitz Schloss Steinort in Ostpreußen von der Gestapo verhaftet – enttarnt als einer der Widerstandskämpfer der „Operation Walküre“, des am Tage zuvor gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler. Mit brachialer Gewalt endete für ihre größeren Schwestern Gabriele, Nona und Veruschka eine unbeschwerte Kindheit. Die schwangere Mutter Gottliebe von Lehndorff wurde inhaftiert. Catharinas drei älteren Schwestern verschleppte man in das NS-Kinderheim Borntal nach Bad Sachsa. Heinrichs Cousine Marion Gräfin Dönhoff konnte schließlich helfen, die Kinder mit der Mutter wieder zusammenzubringen.

Ihr Vater wurde am 3. September 1944 hingerichtet. Als Gottliebe Gräfin von Lehndorff mit der neugeborenen Catharina einige Monate später ihre drei anderen Töchter wieder in die Arme schließen konnte, beginnt ein neues, sehr bescheidenes Leben, denn sie hatten alle Besitztümer verloren und wurden als Vaterlandsverräter geächtet.

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